Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (Grüne) hat bekräftigt, dass der Ausstieg aus der Braunkohle-Verstromung im Jahr 2030 zu schaffen sei. „Dafür arbeite ich jeden Tag“, sagte die Ministerin der Rheinischen Post. Letztlich stehe aber die Versorgungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger und die Industrie im Zentrum.
Die Grünen-Politikerin verwies auf die gesetzlich vorgegebene Überprüfung der Ausstiegs-Pläne Ende 2026. „Dann müssen wir entscheiden, ob die Anstrengungen von Bund und Land ausreichend waren“, sagte Neubaur.
Mit Blick auf die geplanten Gaskraftwerke ist nach Ansicht der Ministerin schon jetzt die Zeit sehr knapp. Eine integrierte Netzplanung sei erforderlich, um die großen Mengen Offshore-Windstrom nach NRW zu bringen. „Da reden wir schon zu Beginn über rund acht Gigawatt – also so ziemlich genau die Leistung der Braunkohlekapazitäten im Rheinischen Revier“, so Neubaur, die zugleich stellvertretende Ministerpräsidentin von NRW ist.
Quellen: Handelsblatt vom 9. Oktober 2024, Zeit Online vom 9. Oktober 2024, Rheinische Post vom 9. Oktober 2024, dpa vom 9. Oktober 2024
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